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Update.

Wow... Nach guten 6 Semestern verfasse ich nun den - Festhalten! - 4. Blogeintrag während meiner Studienzeit. Das ist echt bitter. :D


Wie üblich habe ich einen Haufen Arbeit vor mir. Also der richtige Zeitpunkt, sich im Internet herumzudrücken und irgendwann wieder über diesen Blog zu stolpern. - Mal ganz ehrlich...? Ich sollte hier wirklich mal aufräumen. Insbesondere die "Über..."-Seite. Sie beschreibt mein 17jähriges Ich und kann wohl seit einiger Zeit sogar deaktiviert werden.
Aber gut - bevor ich diesen Blog insgesamt update, ist mal wieder eine andere Art Update nötig: Was passierte? Was passiert?

Mein Studium neigt sich dem Ende zu und ich stehe vor der Examensarbeit und diversen Prüfungen. Mit Rückblick auf die vergangenen 6 Semester wird mir bewusst, dass die Studienzeit heutzutage nicht mehr das zu sein scheint, wovon all die Erwachsenen gesprochen haben: Die beste Zeit des Lebens.
Ja: Man hat so unglaublich viel frei.
Ja: Du wirst nie wieder so viel trinken, tanzen und auf Picknickdecken auf Wiesen oder an Seen liegen.
Ja: Du wirst nie wieder so einen herrlichen Fick darauf geben, ob das, was Du tust, gesellschaftlich anerkannt ist.
Ja: Du lebst manchmal einfach in den Tag hinein. Manchmal auch mehrere Tage, gar Wochen.

Aber: Du hast eigentlich keine Zeit dafür.

Man NIMMT sich frei, man faullenzt träge in der Sonne, schläft aus, schaut Serien und unternimmt Tolles mit großartigen Menschen. Aber nie ohne schlechtes Gewissen.
Ich denke, in keiner Zeit meines Lebens hatte ich so oft ein schlechtes Gewissen wie in meiner Studienzeit. Es war quasi permanent anwesend...

Offiziell befindet man sich in keiner Phase des Studiums in einer Lage, in der man nichts zu tun hätte. Vorlesungen und Seminare wollen permanent vor- und nachbereitet werden. Während des Semesters wollen Präsentationen, Referate, Sitzungen und Klausuren gemeistert werden, in den Semesterferien wollen Semester nachbereitet, Praktika absolviert, Berichte darüber verfasst und Hausarbeiten geschrieben werden. Man macht das Nötigste, nimmt das Wenigste für's Leben mit, ist genervt von manch sinnlosen Arbeiten, versucht sich vor jeder vermeidbaren Arbeit zu drücken und schummelt sich so durch's Studium.
Oh - Hier werden Sprachkurse angeboten, wie cool! Tja, nur leider schaffst Du es kaum, einen zu belegen. Generell wirst Du eher durch Deine Module geprügelt, als dass es wirklich darum ginge, Dich zu bilden und Dir die Möglichkeit zu bieten, auch außerfachliche Vorlesungen zu besuchen. Einfach aus Interesse.
Nein, Studieren ist nicht mehr, was es einmal war.

Aber um die "schönste Zeit des Lebens" irgendwie einzustreichen, zieht man den traditionellen Lebensstil nach Möglichkeit einfach durch. Koste es, was es wolle. Und sei es permanente innere Unruhe, weil man sich der Tatsache bewusst ist, dass bald der Turm an Arbeit über einem zusammenbricht. Und sei es Gereiztheit. Unmut. Oder gar weitreichende Bedenken, ob man genügend Kompetenzen erworben hat, um auf dem Arbeitsmarkt bestehen zu können.
Oder zeigt es sich auch einfach in der Art, wie man seinen Stundenplan konzipiert: Oh, das Seminar ist ja interessant! Was? Freitags? Okay, anderes. Wenigstens EINEN Tag will ich frei haben. - Ein Tag, den man gut nutzen könnte, aber den man verschläft und vergammelt. Man studiert schließlich. Und das hat gefälligst dazuzugehören.

Aber genug gemeckert nun! Es ist ja nicht alles schlecht. Ich will die Zeit trotz allem nicht missen. Die Studienzeit - verbunden mit Daheimausziehen und Eineeigenewohnungbeziehen und Seinlebenselbstunterhalten - birgt auch tolle Seiten und schöne Erfahrungen. Nirgendwo kannst Du Dich besser selbst ausprobieren. Und Du lernst so viel. Nicht unbedingt in der Uni. Aber über Dich selbst.

Nunja. Soweit also mein - etwas enttäuschter - Rückblick auf die vergangenen 6 Semester, die deutlich schneller und stressiger über die Bühne gingen, als ich mir das erhofft hatte. (Ich erinnere mich an das erste Semester, in dem ich so glücklich war, Ersti zu sein. Und es immer bleiben wollte.)

Nun werde ich diesen Eintrag mal beenden. Ich habe - wie erwähnt - unendlich viel Arbeit vor mir.



Einen wunderschönen Tag (und vielleicht auch Herbst und Winter, wer weiß, wann ich mich hier wieder blicken lasse)
26.8.15 11:01
 
Letzte Einträge: Die Zeit ist mal wieder gerast!, Studienzeit. Eine gute Zeit., Herzschmerz und anderer Kummer., Es könnte so schön sein..., Und wieder daran gedacht...


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